Drei Sozialgerichte in NRW haben eine neue Führung: Nach Vakanzen in Duisburg, Düsseldorf und Münster hat das Justizministerium drei neue Präsidenten ernannt. Alle drei waren vorher jeweils Vizepräsident an einem Sozialgericht.
Die Sozialgerichte (SG) in Düsseldorf, Duisburg und Münster haben seit März neue Präsidenten. Beim SG Düsseldorf hat Dr. Christian Ebsen (54) den Posten übernommen. Das SG Duisburg führt nun Andreas Ostheimer (43) und in Münster hat Dr. Hartmut Lange (49) diesen Posten angetreten.
Ebsen ist in Düsseldorf Nachfolger von Dr. Ute Erberich, die seit September 2025 das Amt der Präsidentin des SG in Köln übernommen hat. Ebsen trat 2004 in den richterlichen Dienst des Landes NRW ein und ist seit dem Jahr 2006 Richter am SG in Düsseldorf. Von August 2011 bis Mai 2012 war er an das Landessozialgericht (LSG) NRW in Essen abgeordnet und seit Dezember 2019 Vizepräsident des SG Düsseldorf. Von August 2021 bis Juni 2024 leitete er das Gericht bereits kommissarisch.
Ostheimer ist in Duisburg der Nachfolger von Bernd Gregarek, der zum 1. August 2025 zum Präsidenten des SG Dortmund ernannt wurde. Ostheimer ist seit 2009 Richter in NRW und wurde im Jahr 2011 zum Richter am SG in Duisburg ernannt und war zeitweilig an das damalige Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales sowie zur Erprobung von September 2016 bis Mai 2017 an das LSG in Essen abgeordnet. Seit Januar 2021 ist Ostheimer bereits Vizepräsident des SG in Duisburg.
Lange folgt in Münster auf Ulrich Scheer, der zum 1. September 2025 in den Ruhestand gegangen ist. Lange trat 2009 in den richterlichen Dienst in NRW ein und wurde im Jahr 2012 zum Richter am SG in Münster ernannt. Auch er war zur Erprobung zum LSG in Essen abgeordnet, dort von Juli 2015 bis März 2016. Seit Mai 2023 war Lange Vizepräsident des SG in Dortmund.
tap/LTO-Redaktion
Personalien an den Sozialgerichten: . In: Legal Tribune Online, 02.03.2026 , https://lto-origin-update.connectaserver.de/persistent/a_id/59429 (abgerufen am: 14.03.2026 )
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